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	<title>Weitweitweg-Blog</title>
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	<description>Berichte eines Rucksackreisenden</description>
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		<title>Das war&#8217;s schon</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 16:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[


Mein Urlaub ist zuende. Zu schade aber auch. Der letzte Tag in Rabat war nochmal toll, denn das schufen (schauen) hatte endlich ein Ende und ich konnte meinen Rucksack mit vielen schönen Dingen vollstopfen.
Der Flughafen in Casablanca hat ein neues Terminal und ist jetzt richtig schick, aber viel mehr spannendes gibt es dann doch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="g2image_float_right">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01285.JPG.html" title="Meeresenge von Gibraltar"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5213-2/DSC01285.JPG" width="150" height="150" id="IFid2" class="ImageFrame_None" alt="Meeresenge von Gibraltar"/></a></div>
</div>
<p>Mein Urlaub ist zuende. Zu schade aber auch. Der letzte Tag in Rabat war nochmal toll, denn das schufen (<i>schauen</i>) hatte endlich ein Ende und ich konnte meinen Rucksack mit vielen schönen Dingen vollstopfen.<br />
Der Flughafen in Casablanca hat ein neues Terminal und ist jetzt richtig schick, aber viel mehr spannendes gibt es dann doch nicht zu berichten. <img src='http://marokko.irgendwo.org/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier nochmal eine Zusammenfassung meiner letzten drei Wochen. Bunt und mit anklicken: <img src='http://marokko.irgendwo.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
<img src="http://hagen.irgendwo.org/map.gif"  width="450" height="347" border="0" usemap="#map" /></p>
<map name="map">
<area shape="rect" coords="80,270,158,298" href="reise/die-ankunft" />
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<p>Und als besonderes Schmankerl gibt&#8217;s noch ein erstaunlich realitätsnahes <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=2029161996">Musikvideo der Chemical Brothers</a>, das im mittleren Atlas und in Marrakesh spielt und obendrein überaus amüsant ist.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal. Weit…weit…weg.</p>
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		<title>Rabat die Zweite</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 16:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine vier Tage in Rabat sind recht ereignislos. Ich treffe einige Leute wieder, genieße das ruhige Medinaleben, esse morgens Harscha mit Frischkäse, trinke Attei und werde süchtig nach den vielen Laiteries, die man überall in Marokko findet und bei denen man frische Fruchtsäfte oder Milchshakes in allen nur erdenklichen Fruchtkombinationen erhalten kann. Mein Favorit ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine vier Tage in Rabat sind recht ereignislos. Ich treffe einige Leute wieder, genieße das ruhige Medinaleben, esse morgens Harscha mit Frischkäse, trinke Attei und werde süchtig nach den vielen Laiteries, die man überall in Marokko findet und bei denen man frische Fruchtsäfte oder Milchshakes in allen nur erdenklichen Fruchtkombinationen erhalten kann. Mein Favorit ist ganz klar der Avocadoshake. Zwischendurch besuche ich Salé, die andere, etwas zurückgebliebene Hälfte Rabats, aber da gibt es wirklich nichts spannendes zu sehen.</p>
<div class="g2image_float_right">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01251.JPG.html" title="DSC01251"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5168-2/DSC01251.JPG" width="150" height="150" id="IFid5" class="ImageFrame_None" alt="DSC01251"/></a></div>
</div>
<p>Marokko hat zwar viel Küste, aber so wie man sich vielleicht vorstellt, dass ein einziger unendlich langer Sandstrand das Land begrenzt, ist es dann doch nicht. Vielfach ist die Küste felsig und hier in der Gegend von Rabat macht sich meist eine romantische Mondlandschaft mit scharfkantigen Gesteinsformationen breit, ohne die die kommende Generation von Marokkanern wohl zahlenmäßig deutlich geringer ausfallen würde.</p>
<p>Eine sicherlich 40-minütige Busfahrt in einem mindestens 50 Jahre altem Bus ins zehn Minuten entfernte Temara zeigt mir, dass es grantige Busfahrer nicht nur in Berlin gibt. Das Amaturenbrett ist lediglich Dekoration, eine wahllos blinkende Glühbirne neben einem orangenen 60er-Jahre-Kippschalter sind der einzige Zeuge davon, dass eines der Instrumente je funktioniert hat und das Gröhlen des Motors vervollständigt das Antikgefühl.</p>
<div class="g2image_float_right">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01256.JPG.html" title="DSC01256"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5180-4/DSC01256.JPG" width="150" height="150" id="IFid6" class="ImageFrame_None" alt="DSC01256"/></a></div>
</div>
<p>Schon seit meinem ersten Besuch in Rabat auf dieser Reise demonstrieren in Rabat täglich hunderte Akademiker, denen von der Regierung Jobs versprochen wurden, die es nun nicht gibt. Friedlich, organisiert, bestimmt und laut singend ziehen sie durch die Straßen und werden nur gelegentlich von den mit Schlagstöcken bewaffneten Polizisten gebeten, doch mal ein paar Autos durchzulassen. Selbst vor dem Gebäude dessen arabischen Schriftzug ich „Burlman“ las, aber wohl „Barlamaan“ hätte vokalisieren müssen, findet sich immer eine Gruppe Protestierender, obwohl Leute vor dem Parlament normalerweise einfach von der Polizei weggeräumt werden; und in den Nachrichten abends Bilder des Königs und jubelnde Menschenmassen.</p>
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		<title>Essauoira und El-Jadida</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 17:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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Es ist mein Geburtstag und ein überaus glücklicher (diesmal jedoch inszenierter) Zufall, dass ich heute in Essaouira auf Kayla und Jill, die ich aus dem letzten Semester noch sehr gut kenne, sowie einige weitere Freunde von ihnen treffe. Am Strand spielen wir Fussball. Der nasse, scharfe Sand ist jedoch suboptimales Spielmedium, aber wir sind ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="g2image_float_right">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01219.JPG.html" title="DSC01219"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5125-2/DSC01219.JPG" width="150" height="150" id="IFid11" class="ImageFrame_None" alt="DSC01219"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_float_right">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01224.JPG.html" title="DSC01224"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5131-2/DSC01224.JPG" width="150" height="150" id="IFid12" class="ImageFrame_None" alt="DSC01224"/></a></div>
</div>
<p>Es ist mein Geburtstag und ein überaus glücklicher (diesmal jedoch inszenierter) Zufall, dass ich heute in Essaouira auf Kayla und Jill, die ich aus dem letzten Semester noch sehr gut kenne, sowie einige weitere Freunde von ihnen treffe. Am Strand spielen wir Fussball. Der nasse, scharfe Sand ist jedoch suboptimales Spielmedium, aber wir sind ja hart im Nehmen. Das Geburtstagsabendmal, ein riesiges 1&#215;1 der Meereslebewesen, bewegt sich zwischen köstlichen Leckerbissen und ekligen Tentakeln je nach Geschmack etwas hin und her, ist aber die 60 Dh pro Person auf jeden Fall wert. Heiße Schokolade in einem Café und ein unerwarteter Geburtstagskuchen perfektionieren den Abend.<br />
Ausgerechnet an dieser schönen Küstenstadt macht uns das Wetter am nächsten Tag einen Strich durch die Rechnung und statt den sonnigen Strand zu genießen, erfahren wir das geschäftig säubernde Treiben in der Medina deren Wege die ergiebigen Regengüsse mit großen grauen Seen füllen.<br />
Ich hänge hier sehr gern mit den Amerikaner rum. Alle studieren arabisch, was immerhin schon einiges über sie aussagt und darüberhinaus sind sie noch bei weitem weltoffener als die meisten Rucksacktouristen denen ich in der letzten Woche begegnet bin. ich wünschte es gäbe viel mehr solche Leute überall auf der Welt. Am Samstag nehmen wir einen viel zu frühen Bus nach El-Jadida. Die Geschwindigkeit und geringfügig größere Beinfreiheit der teureren CTM-Linie sind jedoch nach den billigen Bussen der letzten Tage ein willkommener Komfortfaktor.</p>
<div class="g2image_float_right">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01239.JPG.html" title="DSC01239"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5150-2/DSC01239.JPG" width="150" height="150" id="IFid13" class="ImageFrame_None" alt="DSC01239"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_float_right">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01242.JPG.html" title="DSC01242"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5153-2/DSC01242.JPG" width="150" height="150" id="IFid14" class="ImageFrame_None" alt="DSC01242"/></a></div>
</div>
<p>El-Jadida bietet neben einer alten von portugiesischen Mauern umgebenen Medina und dem bei wärmeren Wetter sicherlich attraktiven Strand praktisch nichts, lebt aber am Abend unerwartet auf und das geschäftige Treiben auf den Straßen verleiht der Stadt dann doch einen gewisses Flair.</p>
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		<title>Die Reise nach Essaouira</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 17:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich den geplanten Aufenthalt in Agadir vorerst übersprungen habe, sollte am Mittwoch das ebenfalls an der Atlantikküste gelegene Essaouira die nächste Station sein. Unglücklicherweise ist am Donnerstag nicht nur mein, sondern auch noch der Geburtstag des Propheten, und für die vier freien Tage flippt Marokko total aus. Mein Bus nach Rabat ist komplett ausgebucht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich den geplanten Aufenthalt in Agadir vorerst übersprungen habe, sollte am Mittwoch das ebenfalls an der Atlantikküste gelegene Essaouira die nächste Station sein. Unglücklicherweise ist am Donnerstag nicht nur mein, sondern auch noch der Geburtstag des Propheten, und für die vier freien Tage flippt Marokko total aus. Mein Bus nach Rabat ist komplett ausgebucht, aber über Umwege komme ich dort am späten Nachmittag doch noch an. Ich hatte ja anfangs etwas Angst vor den billigen lokalen Buslinien, doch da selbst der teurere CTM-Bus manchmal ein wenig dreckig und müffelnd ausfällt und es dann bis auf die wirklich langsame Geschwindigkeit an den billigen Bussen nichts weiter auszusetzen gibt, bin ich doch ganz glücklich. An Zwischenstopps in anderen Städten drängen sich diverse Händler in den Bus, die Schokoladenriegel, belegte Sandwiches, Bananen und alles heilende Wundercreme verkaufen. Zum Mittagsstopp gibts frischen Milchreis, der Service ist spitze. Im verregneten Rabat fährt an diesem Tag nur den Nachtbus nach Essaouira und da ich ohnehin schon unter Schlafentzug leide, entscheide ich mich nur noch mit dem Zug nach Marrakesch zu fahren. Das war allerdings riskant und so mache ich an diesem Abend mit dem vollsten Zug meines Lebens Bekanntschaft. 14 Leute sind wir im Abteil, nirgends im Zug ist mehr Platz, selbst das Gepäck der Leute ist schwer unterzubringen, die Menschen stapeln sich förmlich. Die Infrastruktur Marokkos ist klar an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen.</p>
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		<title>Land des Kif – Chefchaouen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 21:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[


Berühmt für seine ganz in blau-weiß gehaltenen Häuser, ist die Medina Chefchaouens die bei weitem hübscheste in ganz Marokko. Gerade so groß, dass man sich praktisch kaum verlaufen kann, aber dennoch groß genug um Raum für Erkundungstouren zu geben, finden sich hier in der Bergmannstraße Marokkos unendlich viele Dinge, die man am liebsten einfach in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="g2image_float_right">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01144.JPG.html" title="DSC01144"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5055-2/DSC01144.JPG" width="150" height="150" id="IFid17" class="ImageFrame_None" alt="DSC01144"/></a></div>
</div>
<p>Berühmt für seine ganz in blau-weiß gehaltenen Häuser, ist die Medina Chefchaouens die bei weitem hübscheste in ganz Marokko. Gerade so groß, dass man sich praktisch kaum verlaufen kann, aber dennoch groß genug um Raum für Erkundungstouren zu geben, finden sich hier in der Bergmannstraße Marokkos unendlich viele Dinge, die man am liebsten einfach in seine Marry-Poppins-Tasche stecken möchte. In bunten Farben leuchten Stoffe, die überall ausgehängt werden, geben dieser kleinen Bergstadt ihr einzigartiges Flair. Für mich heißt die Stadt auch nur Schuf-schauen (schuf heißt auf arabisch schau/sieh), weil es so viel zu bestaunen gibt.<br />
Die Hotels sind billig wie nirgends sonst und bieten dafür einen Standard der seines gleichen sucht. Saubere europäische Toiletten, warme Duschen, Betten mit sauberen Laken, Strom im Zimmer und das alles für 45 Dh pro Nacht. Für zwanzig Dirham extra gibts morgens ein 1a Frühstück. Hier könnt ich ne Weile bleiben. Auf der Busfahrt habe ich ein tschechisches Pärchen kennen gelernt, mit dem ich auf Entdeckungstour gehe. Weil in Spanien gerade Ferien sind, wimmelt es hier nur so von alternativen Spaniern und alle Hotels, die wir finden, sind voll. Also schlafen wir für 25 Dh auf der hübschen Dachterrasse eines Hotels. Matratzen liegen dort und Schlafsäcke haben wir selbst. Klasse!</p>
<div class="g2image_float_right">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01184.JPG.html" title="DSC01184"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5089-2/DSC01184.JPG" width="150" height="150" id="IFid18" class="ImageFrame_None" alt="DSC01184"/></a></div>
</div>
<p>Die Tschechen ziehen auf eine fünftägige Trekkingtour durchs Rif-Gebirge, an der ich am ersten Tag bis zum Gipfel auf gut 1700m Höhe teilhabe. Die zu überwindenden 1200 Höhenmeter habe ich hoffnungslos unterschätzt, ich kann gar keinen Eindruck geben, wie hoch das ist, aber stellt euch vielleicht vor, vier Fernsehtürme zu erklimmen. Über vier Stunden dauert der gewaltige Marsch, wobei man nach jeder Stunde Anstieg erneit sicher ist, doch jetzt fast ganz oben zu sein, doch dann wartet hinter der nächsten Kurve nur ein noch höherer Berg. Wie zu erwarten gab es eindrucksvolle Bilder, allerdings befanden wir uns ab ca. 1500m mitten in den Wolken, mit schuf-schuf war es dann aus und noch dazu ergaben die Temperaturen um den Gefrierpunkt und die nasse Luft eine überaus äh&#8230; befriedigende Ankunft auf dem Gipfel. Ein australischer Professor, der zufällig (Erwähnte ich schon, dass Marokko ein kleines Land ist?) in Al-Akhawayn Englisch unterrichtet, und seine Frau, die gar nicht erst bis zum Gipfel gewandert sind, versüßen mir den Abstieg.<br />
<img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5133-2/DSC01164.JPG" title="Chefchaouen - Panorama" /><br />
Die Bevölkerungsdichte in Chefchaouen gibt man am besten in Dealern pro Flächeneinheit an und heraus kommt ein unerwartet hoher Wert. Man braucht das Gras nicht suchen, das Gras findet einen, aber wenigstens verstehen die Dealer ein „Nein, ich rauche nicht“ in so ziemlich allen Sprachen. Der LonelyPlanet schreibt, dass 75% des kultivierbaren Landes östlich von Chefchaouen zum Haschischanbau genutzt werden, aber es ist nicht etwa so, dass man dann unentwegt Grasplantagen sieht, im Gegenteil: Haschischanbau ist auch in Marokko illegal und daher liegen diese Felder immer weit abgeschieden von der Öffentlichkeit, irgendwo hinter den Bergen, außerhalb der Zivilisation und Reichweite der Polizei. Mit unserer Kontaktperson, die uns zu einer solchen Farm führen wollte, ist leider irgendwas schiefgelaufen, daher haben wir eine solche Farm nie zu Gesicht bekommen.<br />
Ansonsten oder gerade eben vielleicht wegen des Kifs, ist Chefchaouen ein perfektes kleines Städtchen, Die kleinen marokkanischen Kinder, die überall in der Medina Fussball, Fangen und Verstecken spielen sind so süß, die möcht man am liebsten auch gleich einpacken und mitnehmen. Meinen letzten Abend verbringe ich mit spanischen Freunden eines Marokkaners den ich kennengelernt habe im Restaurant seines Nachbarn, der übermäßig stolz auf die Präsenz dieses erfolgreichen Familienunternehmens im LonelyPlanet ist. Ein Polizist kommt vorbei, der Spanier dreht sich gerade einen Joint und der Koch meint: Hier verhaften Sie den! Das war natürlich nur Spaß und alle lachen. Er gibt dem Polizisten 20 Dirham für die Taxifahrt zum Alkoholladen um eine Flasche Whisky zu kaufen, denn im Restaurant gibt es gerade nur den Whisky Marocain – Minztee.</p>
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		<title>Al-Hociema</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 21:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit leichter Wehmut verlasse ich meine Freunde in Oujda und mache mich in nordwestlicher Richtung auf den Weg zum Mittelmeer. Meine Pläne geraten langsam etwas durcheinander, denn eigentlich wollte ich bereits Samstag Nachmittag in Chefchaouen ankommen, doch nun begebe ich mich erst Samstag Mittag auf den Weg nach Al-Houciema. 60 Dirham kostet die sechseinhalbstündige Fahrt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit leichter Wehmut verlasse ich meine Freunde in Oujda und mache mich in nordwestlicher Richtung auf den Weg zum Mittelmeer. Meine Pläne geraten langsam etwas durcheinander, denn eigentlich wollte ich bereits Samstag Nachmittag in Chefchaouen ankommen, doch nun begebe ich mich erst Samstag Mittag auf den Weg nach Al-Houciema. 60 Dirham kostet die sechseinhalbstündige Fahrt, doch bekommen tut man für den Preis weit mehr. Marokko ist nicht mehr rotbraun, staubig und vertrocknet, wie das bei meiner Ankunft nach dem letzten Sommer der Fall war. Nein, das Land blüht förmlich. Immer wieder grüne Wiesen, zwischendurch Blumenfelder und Orangenhaine bei deren Anblick mir das Wasser im Mund zusammen läuft. Faszinierende überirdische Wasserleitungssysteme folgen den Straßenläufen und immer wieder überquert der Bus einen um diese Jahreszeit schon meist trockenen Wadi. Wadi ist übrigens das einzige arabische Wort, das ich kenne, das sich auch im deutschen Sprachgebrauch wiederfindet (Falaffel und Schawarma zählen nicht). Im nur wenige Kilometer südlich der spanischen Provinz Melilla gelegenem Nador macht der Bus eine halbe Stunde Pause und ich nutze die Gelegenheit um mir den verschmutzten, unattraktiven, staubigen Steinstrand anzusehen. Ein einzelner Fischreiher stolziert unmotiviert durchs Wasser und ich kann ihm seine trotzige Haltung in diesem Moment vollkommen nachempfinden.<br />
Der nächste Teil der Strecke ist einfach großartig und ich müsste mir selbst böse sein, wenn ich nicht diesen Abstecher zur Mittelmeerküste gemacht hätte, denn die seit letzter Begutachtung durch den LonelyPlanet offensichtlich erneuerte Straße führt serpentinenhaft an der gebirgigen Küste entlang. Immer wieder unterbrechen canionartige Flussbette den Landschaftsverlauf und die Farbkombinationen aus der rötlich glühenden Erde, den grün leuchtenden Pflanzen und dem blau, ja gelegentlich karibisch-türkisem Mittelmeer sind ein Augenschmaus, an dem man sich nicht sattsehen kann.<br />
<img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5078-2/DSC01102.JPG" title="Al-Hociema - Panorama" /></a></p>
<div class="g2image_float_right">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01111.JPG.html" title="DSC01111"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5019-2/DSC01111.JPG" width="150" height="150" id="IFid20" class="ImageFrame_None" alt="DSC01111"/></a></div>
</div>
<p>Erst am nächsten Morgen bekomme ich im Sonnenlicht die eigentliche Pracht Hociemas zu sehen. Die felsigen Ausläufe des Rif-Gebirges lassen hier in der Bucht einen kleinen Freiraum für Strand und Weitweitweggefühl. Es sind perfekte 26°C und das von der erfrischend eisigen Kälte an die Ostsee erinnernde Wasser lädt nur mich und vom Fussballspielen versandete Jungen der Stadt zum Baden ein. Um eins fährt der Bus nach Chefchaouen los und auch wenn ich vielleicht noch etwas länger den hier kurz vor Frühlingsanfang perfekten Sommer genossen hätte, ruft einmal mehr das Abenteuer.<br />
Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Augen aus Angst vor den tiefen Abgründen, den scharfen Kurven auf den schmalen Straßen und dem selbstmörderischem Fahrstil schließe oder lieber jede Sekunde dieser einzigartigen von unendlichen Tälern durchzogene Gebirgslandschaft in mich aufsauge. Letztendlich entscheide ich mich die meiste Zeit für letzteres, denn die landschaftliche Vielfalt, die von kleinen Seen, bunten Feldern über grasige Bergterassen bis hin zu Nadelwäldern und einem schneebedecktem 2500er-Gipfel reicht, ist einfach zu gewaltig. Nur das beständig kräftige Hinundher des Busses und der gelegentliche Anblick zerstoßener Leitplanken, aber vielleicht auch das Sandwich von heute Mittag, verursachen ein unangenehmes Gefühl im Magen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Level 3: Der Osten</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 21:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Oujda ist anders. Oujda ist eine Stadt, die der Reiseführer bestenfalls für die Durchreise empfiehlt. Zu sehen gibt es praktisch nichts und seit Schließung der algerischen Grenze hat der Ort auch kaum mehr eine touristische Existenzberechtigung. Dabei ist Oujda mit ca. 900.000 Einwohnern eine gar nicht so kleine Stadt und zumindest historisch relativ bedeutsam (könnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oujda ist anders. Oujda ist eine Stadt, die der Reiseführer bestenfalls für die Durchreise empfiehlt. Zu sehen gibt es praktisch nichts und seit Schließung der algerischen Grenze hat der Ort auch kaum mehr eine touristische Existenzberechtigung. Dabei ist Oujda mit ca. 900.000 Einwohnern eine gar nicht so kleine Stadt und zumindest historisch relativ bedeutsam (könnt ihr im Reiseführer eurer Wahl nachlesen <img src='http://marokko.irgendwo.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Oujda ist warm. Geradezu heiß, 32° C waren es heute Nachmittag, zum Glück bin ich im März und nicht im April oder Mai hierher gekommen. Auf jeden Fall gewinnt der laue Sommerabend.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://marokko.irgendwo.org/album/Urlaub/DSC01087.JPG.html" title="DSC01087"><img src="http://hagen.irgendwo.org/bilder/download/5174-2/DSC01087.JPG" width="150" height="150" id="IFid22" class="ImageFrame_None" alt="DSC01087"/></a></div>
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<p>Ich couchsurfe bei einigen hier arbeitenden, wild zusammengewürfelten Franzosen. Einer lebte jetzt vier Jahre in Marokko spricht marokkanisch richtig gut, aber versteht kaum ein Wort von dem Hocharabisch mit dem ich mich hier immer durchzumogeln versuche. Touristen gibt es hier wie gesagt keine (zumindest sind mir noch keine begegnet) und das ist vermutlich auch der Grund für die etwas andere Mentalität der Menschen. Nervige Verkäufer, aufdringliche Leute und die sonst so für Marokko typischen Belästigungen findet man hier einfach nicht. Zweimal ist es mir jetzt hier in Oujda passiert, dass mich Leute angesprochen haben, aber das nicht etwa auf französisch wie das in jedem anderen Ort in Marokko der Fall gewesen wäre. Die Annahme ich spräche deren Sprache hat mich dann doch überrascht und umgekehrt sind Leute hier viel weniger (bis gar nicht) erstaunt, wenn sie herausfinden, dass ich arabisch spreche (oder das zumindest versuche).<br />
Es ist Freitag und Freitag ist Kuskus-Tag in Marokko. Ich war zuerst etwas verwundert, warum die meisten Geschäfte im Souk geschlossen sind, aber dann wurde mir erklärt, dass die Besitzer mittags bei ihren Familien Kuskus essen. An einem kleinen Sandwichstand kaufe ich mir einen Becher kalten Saft, gerate ins Gespräch und wurde prompt eingeladen, doch noch ein wenig zu bleiben und Kuskus zu essen. Das erlebt man nun auch nicht jeden Tag.<br />
Und weil ja noch nicht genug unglaubliche Dinge passiert sind, nehmen mich die Franzosen auf die Geburtstagsfeier eines Freundes mit und nun kenne ich so ziemlich alle Franzosen der Stadt. Bereits am Abend zuvor hatte ich im Hammam einen Amerikaner getroffen, der hier für die Peace Corps seit zwei Jahren eine Art Freiwilligendienst macht. Die Peace Corps sind die so genannte <i>soft power</i> der US-Army, die mit ungefähr einem Prozent des Militärbudgets in der ganzen Welt Entwicklungshilfe leisten, in diesem Fall z.B. an einem Umweltprojekt mitwirken, um einen verschmutzten Fluss zu bereinigen. Das kommt mir aber trotzdem vor wie ein Tropfen auf den heißen Stein, da so ziemlich jeder Flusslauf in dieser Plastiktütengesellschaft einfach mal von Müll übersät ist.<br />
Ein anderer Gast ist soetwas wie der Bürgermeister der Region und für einen schon etwas betagteren Araber überaus fidel. Das unter seiner Jellaba getragene Hemd ist sein einziges Statussymbol und von einem Bettler auf der Straße unterscheidet ihn lediglich sein gepflegtes Äußeres. Gegen Mitternacht fangen verschiedene Leute an Reden zu Ehren des 41-jährigen Geburtstagskindes aus Senegal und seiner mindestens fünf Jahre jüngeren Freundin zu halten. Nachdem sich herausstellt, dass offensichtlich jeder kurz etwas sagen muss, lege ich mir ein paar Sätze auf französisch zurecht – nur für den Fall. Bei soviel Reden kann man sich ja auch einige Wortwendungen abschauen. Wie in der Schule warte ich also bis ich mich vor dem Lehrer (in diesem Fall ein Mob leicht angetrunkener Franzosen und Marokkaner) nicht mehr verstecken kann und gehe dann mutig und gewappnet in den Kampf, den ich im selben Moment verlor als jemand meinte ich solle doch bitte etwas auf arabisch sagen. Es war aber trotzdem lustig und sollte ich je wieder nach Oujda kommen, hat mich der Bürgermeister schonmal zu sich nach hause eingeladen.<br />
Die nächste Station sollte am Samstag das 500km westlich gelegene Chefchaouen sein, allerdings zählen die Straßen im Rifgebirge laut Reiseführer zu den schlechtesten in ganz Marokko und 12-Stunden Busfahrt überlegt man sich doppelt. Also noch ein Zwischenstopp auf halber Strecke in Al-Hociema am Mittelmeer. Da bin ich auf jeden Fall gespannt.</p>
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		<title>Level 2: Rabat</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 20:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam begreife ich diesen Urlaub als spannendes Rollenspiel. Man bewegt sich in einer vertrauten, doch fremden Welt, spricht mit bestimmten Leuten und bekommt viele neue Entdeckungsoptionen. Eine Eisenbahnfahrt ist gratis Sprachunterricht und die Marokkaner können – einmal im Gespräch – stundenlang über Gott und die Welt reden. Warum muss dann aber eigentlich immer ich derjenige sein, der das Eis bricht und ein Gespräch beginnt? In Rabat ist es jedenfalls warm, die Wellen am Strand sind gewaltig, aber am Meer ist es dann doch verdammt kühl, neblig und salzig, was junge marokkanische Pärchen aber keineswegs daran hindert sich dort – von der Öffentlichkeit etwas abgeschieden – mit Dingen zu beschäftigen, die absolut hraam (unangemessen, verboten, unanständig) sind. Mitten in der Medina treffen wir zu unser aller Überraschung auf einen bereits wieder in Amerika geglaubten Freund aus dem letzten Semester und merken einmal mehr, wie klein Marokko doch ist. Der coolste Ort in Rabat ist ein Café des deutschen Goethe-Instituts, denn dort gibt es Bier und die angeblich beste Pizza der Stadt. Ein paar mehr oder weniger große Brocken Deutsch bringt jeder zu Tage, was ich überaus amüsant finde. Abends um zehn beginnt dann eine neun-stündige Zugfahrt ins östliche Oujda an der algerischen Grenze.</p>
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		<title>Die Ankunft</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 21:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geil. Ach was sag ich. GEEEEEIIIL! Schon das Gefühl wieder auf afrikanschem Boden in Marrakesh gelandet zu sein, nachdem unser Pilot drei Ehrenrunden über die nächtlich leuchtende Stadt gedreht hat und dafür dann gerechtfertigten Applause bei der Landung erhielt, und dann die überschwengliche Freude, die mich doch vollkommen unerwartet trifft und dann die warme, leicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geil. Ach was sag ich. GEEEEEIIIL! Schon das Gefühl wieder auf afrikanschem Boden in Marrakesh gelandet zu sein, nachdem unser Pilot drei Ehrenrunden über die nächtlich leuchtende Stadt gedreht hat und dafür dann gerechtfertigten Applause bei der Landung erhielt, und dann die überschwengliche Freude, die mich doch vollkommen unerwartet trifft und dann die warme, leicht verschmutzt riechende Luft. Ich bin zurück in Marokko und – man fühlt sich das gut an! Der Rest mal wieder die Summe richtiger Entscheidungen. Quest 1: in die Stadt kommen war soo leicht, dass mir der Taxifahrer, der mich für 30DH (knapp drei Euro) ne gute Viertelstunde rumkutschierte fast Leid tat. Und wie konnte ich dieses Flair vom Djemma al-fna bloß vergessen? Grinsebacke Hagen läuft also über den Platz, auf dem die ganze Stadt versammelt ist, vorbei an dressierten Schlangen, Hühnern, Affen, tanzenden Marokkaner und gegrillten Schnecken schnurstracks zum Orangensaftstand. Prost. Aaaaah!<br />
Quest 2: Hotel finden bestand eigendlich nur darin an dem komischen Typen vorbeizukommen, der behauptete, es gäbe hier keine Hotelzimmer unter 100 DH die Nacht. 10 Meter weiter, im schönen Hotel Afriquia, wurde mir das Gegenteil bewiesen. Der hübsche offene Innenhof mit zwei Bäumchen drin überzeugt auch und die ham sogar ein WC (auch bekannt als Toilettenform die mit türkischen Toiletten (a.k.a. Loch im Boden) nichts zu tun hat). Quest 3: mit dem Bus zum Busbahnhof fahren und Abfahrtszeiten rausfinden war ein Kinderspiel und Quest 4: ohne Plan (wär aber auch total egal) durch die Medina zurück zum besten Platz der Welt zu laufen, scheiterte an einem Jungen, der mich auf den vermeintlich richtigeren Weg zu einem nun leider geschlossen Laden bringen wollte. Gezählte acht, gefühlte 50 durch Mopeds verursachte Nahtoterlebnisse später, erreiche ich dann doch wieder das heilige Land frischgepressten Orangensafts. Ein Engländer, zwei Spanierinnen, zwei nervig süße marokkanische Kinder, Harira und Schbakkia vollenden den Abend.<br />
Ein bisschen hab ich schon das Gefühl, das meiste von dem was Marokko ausmacht, heute erlebt zu haben, aber ich werde sicherlich schon morgen eines Besseren belehrt werden. Auf jeden Fall war das Geld für den Flug hierher schonmal sehr gut angelegt.<br />
Bis demnächst vielleicht aus dem Norden!</p>
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		<title>Der erste Schnee</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 22:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aber den sah ich ja leider nicht mehr.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber den sah ich ja leider nicht mehr.<br />
<img src="http://hagen.irgendwo.org/snow.jpg" alt="First Snow at AUI, Januar 2008" /></p>
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