عيساوة – Die etwas andere Party
Gestern Abend gab es erneut eine Art Party, diesmal jedoch ohne Techno und Housemusik. Sehr zur Freude meiner Ohren gab es beim aءissawa traditionelle marokkanische Livemusik, dazu Gesang und Tanz, alles sehr faszinierend.
Asmae hat mir versprochen die Musik mal mitzubringen, bis dahin gibts hier nur eine nicht wirklich gute Aufnahme meines Handys.
Nach diversen technischen Schwierigkeiten gibt es nun aber auch Videos, leider ist das längere Video das ich gestern gedreht habe spurlos verschwunden, aber einen Eindruck bekommt ihr hoffentlich auch so:
Da das Wort miserabel die Bildqualität ziemlich treffend beschreibt gibts lieber ein paar mehr Fotos:
Später gab es noch einen Tanz zu beobachten, bei dem die Tänzer eine Art Kunstkampf mit Holzschwertern durchführen.
Die marokkanischen Jungen haben ein unglaubliches Rhythmusgefühl und wenn sie tanzen sieht das für uns sehr eigenartig aus, weil sie anscheinend ganze Körperteile z.B. die Hüfte getrennt vom Rhythmus des restlichen Körpers bewegen. Wirkt sehr eigenartig, sieht aber gut aus und passt zur Musik.
Später tanzen wir alle, ich mach mich größtenteils zum Affen und werde gelegentlich Opfer schallenden Gelächters (ob das jetzt auslachen oder mitlachen ist weiß ich dummerweise nicht zu beurteilen), aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.
Zu Auberge Berbere hab ich auch noch ein kleines Video hochgeladen.
Am 9. September 2007 um 23:15 Uhr
Hallo Hagen,
vor gut einer Woche waren Hartmut, Anett und ich zusammen mit dem Rad unterwegs – und weil ich Hartmut gefragt haben, wie’s euch (Damaris, dir) so geht, kenne ich auch eure Weblogs und schau auch ab und an mal rein.
Ich find’s schon toll, zu lesen (und zu sehen) was ihr so “weit weit weg” erlebt und besonders der Eintrag hier hat mich begeistert. Besonders auch die Musik (Handy sei dank), die zusammen mit den Bildern, zumindest für mich, das Minibild-Video weit in den tiefsten Neumondschatten stellen.
Überrascht war ich, wie lange da Sound aus dem Internet purzelte und für mich hörte sich das so an, als ob (im Wechselgesang) eine Geschichte erzählt wird, wo sich allmählich auch der Character des Stücks verändert. Ist es tatsächlich eine durchgehende Musik gewesen oder gab es mehrere unterschiedliche Stücke?
Grüße aus HH, Andrä
Am 10. September 2007 um 00:28 Uhr
Hallo Andrä,
schön auch mal von dir zu hören. Ja die Musikstücke sind teilweise sehr lang. Aber zwischendrin gibts auch immer wieder Pausen und Stilwechsel. Mal singen sie sitzend, während der Mann in der Mitte Geige spielt, mal stehen sie im Kreis, mal im Halbkreis, immer wieder tanzend. Auf jeden Fall abwechslungsreich. Bis auf einzelne Worte habe ich von der Geschichte nichts verstanden und selbst die “Einheimischen” haben nicht genau genug hingehört um das zu verfolgen.
Nun denn, schöne Grüße zurück nach Hamburg,
Hagen
Am 12. September 2007 um 14:13 Uhr
hey, habe es nun endlich geschafft ein wenig von deinem blog zu lesen. sry, aber das internet erfordert immer sooo viel zeit…
die tanzen hier irgendwie aus vollem Koerper mit vollem Einsatz heraus… es macht toal spass zuzugucken und ich bin genau an dem richtigen Ort dafuer
oefter haben hier manche schueler abends eine probe auf der buehne und ich gucke zu. dazu ist meine gastmama ja auch tanzlehrerin, aber ich bin glaube viel zu ungelenkig um so zu tanzen… 
es klingt doch irgendwie so nah, weil es sich aehnelt…
das mit dem Tanz kenn ich auch
schoen, dass das land dir so gefaellt.. ich wuenschte es waere nicht so weit weg und wir koennten mal zusammen eine reise unternehmen
ich habe hier auch jeden morgen um 4uhr den muslimischen gesang durch den ganzen ort hoerbar. heute beginngt hier auch rammadan und meine familie ist bis abends um 18uhr nichts… vielleicht versuche ich das auch mal
liebe gruesse
damaris